Handjob im Flugzeug

„Letzter Aufruf für Flug 273 nach Glasgow.“

Im Stechschritt klackern meine Absätze die Gangway hinunter.

Ich bin viel zu spät dran und der Verkehr in Berlin war nicht gerade förderlich, mit all seinen Baustellen, Einbahnstraßen und Rotphasen an den Ampelanlagen.

Mein kleiner Trolley surrt als treuer Begleiter neben mir auf dem Boden. Wenigstens musste ich den nicht abgeben, perfektes Packmaß. Handgepäck.

Die Kontrolle habe ich gerade hinter mir gelassen, als der Aufruf ertönt. Jetzt schnell, bevor sich das Gate schließt. Ich kann vor mir schon das Terminal sehen. Eine uniformierte Frau ist bereits im Begriff die Tür zu schließen.

„Halt!“ rufe ich und es kostet mich all meine verbliebene Kraft, ihr dieses Wort zuzurufen.

Aber sie hält inne, wartet auf mich. Schnell flitze ich an ihr vorbei, bedanke mich. Sie nickt nur.

Ich besteige als letzte das Flugzeug.

Mein Platz liegt in der Mitte der 2. Klasse, Fensterplatz. Noch reicht es nicht für die erste Klasse, aber wer weiß. Wenn das Geschäft in Glasgow gut läuft, winkt zumindest eine saftige Prämie.

Ein bulliger Typ mit Glatze hat den Platz neben mir gebucht.

Schweißperlen zieren seine Stirn und nicht nur die. Der Mann scheint sogar vom Sitzen zu transpirieren, der abstoßende, feuchtwarme Geruch beleidigt meine Nase.

Ich bitte ihn, mich durchzulassen. Desinteressiert wirft er einen kurzen Blick auf mich und macht dann Platz. Zum Glück ist es Kurzstrecke.

Ich setze mich, schnalle mir den Gurt um. Als sich das Material straff über meinen Unterleib spannt, bemerke ich ein dringendes Bedürfnis. Aber dafür ist gleich noch genug Zeit. Erstmal müssen wir abheben.

Die Stewardessen laufen noch durch den Gang. Ein kleiner Junge muss ermahnt werden sich hinzusetzen. Und noch immer sind nicht alle angeschnallt.

Ich blicke auf die Uhr. Wir sind schon 10 Minuten zu spät. Aber ich habe ein Zeitpolster von einer Stunde, das sollte machbar sein.

Der Mann neben mir schließt die Augen. Wenigstens ist er nicht gesprächig. Er scheint ganz zufrieden damit, in seinem eigenen Saft vor sich hin zu vegetieren.

Müde blicke ich nach draußen. Es ist merkbar dunkel geworden, graublaue Wolken bedecken den Himmel, der gerade noch hell leuchtete. Da braut sich was zusammen, denke ich.

Endlich setzt sich das Flugzeug in Bewegung.

Ich spüre den mir längst bekannten Druck auf den Ohren und werfe ein Kaugummi ein. Wir heben ab, gewinnen rasch an Höhe.

Mein Blick hat das Anschnallsymbol fest fixiert. Dann haben wir unsere vorgeschriebene Flughöhe erreicht und Lämpchen erlischt. Endlich kann ich mich auf der Bordtoilette erleichtern.

„Dürfte ich kurz durch?“ spreche ich meinen Sitznachbarn an. Doch der reagiert nicht. Ich räuspere mich, spreche ihn erneut an. Immer noch nichts.

Auch wenn mir jegliche Berührung mit diesem Mann eigentlich zuwider ist, rüttle ich leicht an seiner Schulter. Endlich schlägt er die Augen auf, sieht mich fragend an.

Ich erkläre mein Anliegen und er erhebt sich mürrisch.

Dann wende ich mich der Toilette zu.

Besetzt.

Ich beschließe davor stehen zu bleiben. Unruhig wippe ich von einem Fuß auf den anderen. Vielleicht hätte ich den „Coffee to Go“ auf dem Weg zum Flughafen nicht mehr trinken sollen, geht es mir durch den Sinn.

So langsam wird es wirklich dringend.

Die Sekunden kommen mir wie Minuten vor. Ist da wirklich jemand drin? Kann tatsächlich jemand so lange brauchen, um sich zu erleichtern?

Ich klopfe kurz. „Hallo?“

„Besetzt!“, höre ich die heisere Stimme einer Frau.

Da schwankt das Flugzeug zum ersten Mal. Um uns herum ist es noch dunkler geworden.

Der Kapitän erzählt etwas von Turbulenzen und dass wir uns hinsetzen und anschnallen sollen.

In dem Moment geht die Tür auf und eine alte Dame schwankt heraus. Ich stütze sie und bringe sie an ihren Platz.

„Sie müssen sich auch setzen!“ höre ich die Stimme einer Stewardess neben mir.

„Ja sofort, ich möchte nur kurz…“

„Das geht jetzt leider nicht, wir müssen durch ein Gewitter fliegen. Bitte setzen Sie sich und schnallen Sie sich an!“

Sie lässt keine Einwende gelten und bringt mich an meinen Platz. Mein Nachbar ist schon angeschnallt. Schwerfällig löst er seinen Gurt von Neuem und lässt mich durch.

Als ich den Gurt anlege, muss ich scharf Luft holen. Der Stoff presst sich eng gegen meine Blase, die mittlerweile zum Zerreißen gespannt ist. Ich versuche mich ein wenig zurück zu lehnen, hoffe so auf Entlastung. Viel hilft es nicht.

Das Flugzeug wird vom Wind erfasst, mal ruckelt es nach links, mal nach rechts. Vor uns sind Blitze zu sehen, ansonsten ist alles schwarz, als ob wir von der Dunkelheit verschluckt worden wären.

Ich versuche durchzuatmen.

Plötzlich wird das Flugzeug nach unten gerissen. Der Pilot steuert dagegen an und wir sind sofort wieder auf Kurs, doch für mich war die Schrecksekunde zu viel: Ich kann nicht verhindern, dass sich ein nasser Fleck in meinem Slip sammelt. Ich versuche anzuhalten, damit nicht noch mehr Urin entweicht. Es gelingt mir mit Mühe und Not.

Dennoch merke ich, wie die Nässe sich um meinen Hintern verteilt. Es war ein ordentlicher Spritzer gewesen und einen weiterer Unfall würde vermutlich nicht so glimpflich ausgehen.

Ich beiße die Zähne zusammen, zähle die Sekunden.

Endlich sind die Turbulenzen vorbei und der Himmel klart sich auf.

Ich löse meinen Gurt.

„Bitte schnallen Sie sich an, bis das Signal erlischt!“ ermahnt mich eine Stewardess.

Ich atme durch, schnalle mich erneut an. Meine Blase platzt gleich, denke ich.

Hoffentlich schaffe ich es noch zur Toilette. Oder ich pinkle vor den Augen aller auf den Boden.

Kurze Zeit später verschwindet endlich das Anschnallsymbol.

Hektisch ziehe ich an meinem Gurt.

„Scheiße!“ Ich schaffe es nicht, ihn zu öffnen, irgendetwas klemmt. Mein Sitznachbar schaut teilnahmslos nach vorne.

„Mist, ich krieg‘ den Anschnaller nicht auf!“

Vor Panik scheint sich das Teil noch mehr zu verklemmen.

„Bitte helfen Sie mir!“, versuche ich den Mann neben mir zu animieren.

Doch dieser würdigt mich kaum eines Blickes.

„In einer Viertelstunde setzen wir wieder zur Landung an. Bleiben Sie doch einfach sitzen.“

„Das kann ich nicht“, erwidere ich gereizt.

Der Mann schaut fragend zu mir hinüber.

„Ich verspüre ein sehr dringendes Bedürfnis“, erkläre ich eindringlich.

„Waren Sie nicht gerade erst auf’m Klo?“

Verzweifelt schüttle ich den Kopf.

„Nicht rangekommen“, erwidere ich knapp, als endlich der Verschluss aufspringt. Mit einem kleinen Hopser versuche ich aufzustehen und will meinen Sitznachbarn wegschieben, mich irgendwie an ihm vorbei quetschen, doch meine Bewegungen sind zu plötzlich und zu schnell. Wieder landet ein Spritzer in meinem Slip.

„Scheiße“ fluche ich erneut und versuche anzuhalten, meine Oberschenkel irgendwie zusammen zu pressen. Doch der Druck ist zu groß.

„Lassen Sie mich durch“ sage ich noch hilflos, aber es ist schon zu spät. Ich kann es nicht mehr aufhalten.

Ein dünnes Rinnsal läuft an meiner Nylonstrumpfhose entlang und sammelt sich in meinen Schuhen.

„Zu spät“ wimmere ich leise und lasse los. Ich lasse geschehen, dass ich gerade vor diesem ekligen Typen stehe und mich vor seinen Augen einnässe.

„Was machen Sie denn da?“

Mit verständnislosen Augen sieht der Fremde mich an, blickt auf den nassen Fleck in meinem Schritt, aus dem nun stoßweise immer mehr Urin hinausfließt. Angewidert zieht er seine Füße weg.

Das dünne Rinnsal an meinen Beinen ist längst zu einem reißenden Fluss geworden. Der Urin sammelt sich an den Rändern meines Business-Rocks und läuft plätschernd an ihm hinunter. Ich hatte so viel Flüssigkeit in mir, dass ich schier ewig pinkle. Bald hat sich unter meinem Platz eine große Pfütze gebildet.

„Es tut mir so leid, aber ich kann es nicht aufhalten!“ flüstere ich leise.

„Ich hab ja schon viel gesehen, aber dass sich ein erwachsener Mensch so komplett einpisst und das direkt neben mir… Haben Sie vielleicht mal an mich gedacht?“

Mit Abscheu blickt mein Sitznachbar zu der Pfütze am Boden.

„Ich rufe eine Stewardess, die wird sicher begeistert sein die Pisse einer Frauen wegzumachen, die nicht mal rechtzeitig auf die Toilette gehen kann!“

Vehement schüttle ich den Kopf.

„Nein, bitte nicht! Das alles ist schon peinlich genug. Bitte!“

Der Mann zögert.

„Was springt für mich dabei raus?“

„Sie wollen Schweigegeld?“

„Ich hatte eigentlich an eine andere Art der Bezahlung gedacht.“ Der Mann blickt eindringlich auf seinen Genitalbereich.

Ich schlucke. Diesen stinkenden, schwitzigen Kerl an seinem Ding anzufassen, entspringt nun wirklich nicht meinem Niveau. Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht, dass das ganze Flugzeug mit dem Finger auf mich zeigt. Also nicke ich.

Er holt seine Jacke von der Gepäckablage und legt sie über seinen Schoß. Dann lässt er langsam seine Hände darunter verschwinden. Als er sie wieder hervorzieht, betrachtet er mich erwartungsvoll.

Ich nicke erneut, versuche meine Abscheu hinunter zu schlucken. Dann lasse ich meine Hand unter seine Jacke wandern.

Ich bin froh, dass ich seinen Schwanz wenigstens nicht sehen muss, als ich ihn umschließe. Der Schweißgeruch dieses Fettleibigen reicht mir vollkommen. Auch um seinen Schwanz herum ist alles nass geschwitzt. Immerhin wird er sofort steif.

Ein Mann wie er hat sicherlich nicht oft Gelegenheit für einen Handjob oder gar Sex, denke ich.

Er könnte mir fast leid tun, würde ich mich nicht selbst so vor ihm ekeln.

Ich reibe um seine pralle Eichel herum, bewege langsam die Hand an seinem Schafft auf und ab. Er schließt die Augen, beginnt leise zu keuchen.

Einer wie er kommt schnell, denke ich.

Ich versuche nicht zu schnell zu werden, will keine Aufmerksamkeit erheischen. Gründlich schaue ich mich um. Doch die Stewardessen sind alle beschäftigt.

Ich reibe ihn weiter, jetzt etwas stärker. Ich spüre, wie hart und prall sein Schwanz in meiner Hand liegt. Sein leises Stöhnen dringt an mein Ohr. Hoffentlich wird er nicht laut, wenn er kommt.

Jetzt will ich ihn zum Spritzen bringen, ich will es hinter mir haben. Immer schneller und fester lasse ich meine Hand an seinem Glied hoch und runter wandern.

Plötzlich hält er die Luft an — und lässt sie mit einem Seufzer entweichen. Schon spritzt mir sein Sperma stoßweise in die Hand.

Langsam ziehe ich meine Hand unter der Jacke hervor.

Ich versuche sie unbemerkt an meinem Sitz abzuwischen.

„Wir sind quitt.“ sagt der Mann und nickt mir zu.

In dem Moment leuchten die Anschnallsymbole erneut auf.

„Bitte schnallen Sie sich an, wir beginnen mit dem Landeanflug!“

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